Fashion Must-Haves

Ein Blick sagt mehr als …

Ein Blick sagt mehr als … 20. Februar 20182 Comments

… original GAR NIX! Denn er ist, wie so vieles im Leben, reine Interpretationssache. Was wir uns das Gehirn zermartern, obwohl es absolut nicht notwendig wäre, das ist schon fast ein wenig absurd. Aber ich denke, ein nicht ganz unwichtiges Thema. Vor allem in Bezug auf Mode-Trends.

Das Phänomen Neid

Ihr kennt das bestimmt: diese Blicke von anderen Personen, meistens des weiblichen Geschlechts zugehörig, die man für das eigene Outfit, die Schminke, die Frisur oder was auch immer an der eigenen Person erntet. Und zack, da ist es: dieses Gefühl von Unsicherheit und Unbehagen. Und was hat es da verloren, dieses Gefühl? Um ehrlich zu sein, überhaupt gar nichts. Immer wieder ertappe ich mich dabei, diesen Blicken bewusst ausweichen zu wollen. Aber dann merke ich, dass das eigentlich ein kompletter Schwachsinn ist. Denn wer sagt, dass diese so negativ gemeint sind, wie ich mir das in diesem Moment gerade einbilde? Ja, natürlich gibt es auch diese bösartigen Weiber (anders kann ich sie nicht bezeichnen, verzeiht mir bitte), die alles an einem scheiße finden, sowieso alles besser wissen und sich tatsächlich ausschließlich Negatives denken. Aber hey, Neid muss man sich bekanntlich erst erarbeiten und ich rede mir mittlerweile ein, dass es nichts anderes als das ist: purer Neid. Und das sage ich bei Gott nicht, weil ich eingebildet bin! Ich sage es, weil ich mich selbst oft genug dabei ertappt habe, andere innerlich schlecht zu reden, weil ich neidig war, dass ich eben nicht so selbstbewusst oder cool sein konnte, wie sie es in meinen Augen aber nun mal waren. Wie sagt man so schön: der Neid is a Hund! Also habe ich damit aufgehört. Zugegebenermaßen nicht von jetzt auf dann, aber mit der Zeit. Und ich sage euch was – das ist ein großatiges Gefühl😄.
Was ich hier auch gerne aufgreifen möchte und in dieser Zeit des stark wachsenden Feminismus in meinen Augen ein absoluter Widerspruch in sich ist, ist die Tatsache, dass wir Frauen uns viel zu sehr als Konkurrentinnen sehen und das finde ich schade und grenzenlos blöd! Auf der einen Seite stehen alle Zeichen pro Zusammenhalt und dafür, dass wir Frauen alles schaffen können, was wir möchten. Auf der anderen Seite ist der Konkurrenzkampf unter uns Frauen jedoch unfassbar hoch und von Neid als auch Missgunst geprägt. Einer der Gründe, warum ich persönlich schon immer lieber mit Jungs unterwegs war… Da gibt es so etwas nicht in einem derart ausgeprägten Ausmaß. Und wenn doch, geht man sich entweder aus dem Weg, oder aber, man “löst” das Problem kurz und auch ein wenig schmerzvoll und danach ist der, wie man so schön sagt, Kas bissen (= die Sache erledigt). Kein Gerede hinter dem Rücken und zur selben Zeit der betreffenden Person aber freundlich ins Gesicht lächeln.

Achtung: Trend ist nicht immer unproblematisch!

Was in diesem Zusammenhang natürlich schon ein wenig problematisch ist: Trends, die aufgrund ihres Schnittes oder des Prints in der Gesellschaft Fragen aufwerfen (können). Bestes Beispiel: das Camouflage-Muster. Eigentlich verbindet man mit diesem ja nicht unbedingt etwas Positives, sondern viel mehr sehr unschöne Dinge wie Krieg, Schmerz, Verlust, Angst und viele andere negative Zusammenhänge. Zumindest geht es bestimmt der älteren Generation so und das kann ich absolut verstehen. Wir, die nachkommende Generation hingegen, sind gesegnet, dass wir in einer so “friedlichen” Welt aufwachsen dürfen und alles haben, was wir benötigen. Und meist noch viel mehr als das… Aber zurück zu Camouflage: dieses Muster ist so gut wie jede 2.Saison wieder total in, da man durch dieses wirklich immer einen lässigen Streetstyle kreieren kann. Aus diesem Grund zählt es auch wahrhaftig zu den Must-Haves beinahe jeder Saison.
Ich für meine Person habe kein Problem damit, ein derartiges Shirt zu tragen, da dieser Trend mittlerweile aus der Modewelt nicht mehr wegzudenken ist.  Ich hatte allerdings vor nicht allzu langer Zeit einen Overall in army-gün, ergattert bei H&M. Zur selben Zeit war das Thema Terror und damit verbunden der IS in aller Munde. Unter anderem sah man in Zeitschriften und dem Fernsehen auch einige Frauen, welche mit dem IS sympathisierten und eben solche, ich nenne es, Tarnanzüge trugen. Zu mir sagte zwar niemand etwas, als ich meinen Overall an hatte, doch irgendwie hatte ich so ein mulmiges Gefühl, dass ich beschloss, ihn wieder zurückzugeben. Das ist natürlich ein extremes Beispiel, aber dennoch aus dem Leben gegriffen und für mich ein Zeichen, dass man bei gewissen Trends darauf achten muss, das diese nicht gerade unproblematisch sein können und man diese nicht völlig blind in die Welt hinaus transportieren sollte. Denn hierbei handelt es sich tatsächlich um negative Blicke und diese muss man ja nicht unbedingt auf sich lenken😉.

Mein Tipp an euch lautet also: pfeifts euch nix, wenn ihr mit eurer Kleidung auffallt. Aber denkt bei gewissen Trends im Vorhinein nach, ob diese – rein gesellschaftlich betrachtet – zu Problemen führen könnten.

Schönen Abend, ihr Schönen💋!

☆bun_themup☆

Outfit-Details:
Brille ZeroUV
Lookalike Faux-Fur Jacke Lilac Asos
Shirt Asos
Hose H&M
Shopper bag Zara (SS18)

2 comments

  1. ich liebe meine camouflage-looks und trage sie auch weiterhin, egal was andere denken….ich geh sowieso mit einem lächeln durch’s leben, das mildert die ausstrahlung sicher🤗 lg kathi

    1. Kathi, meine Liebe! Schön von dir zu lesen ❤️

      Das finde ich gut! Und dass du ein fröhliches Persönchen bist, merkt man dir an! Behalte dir das UNBEDINGT bei!

      Liebe Grüße,
      Magdi

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