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Die Sache mit dem Träumen …

Die Sache mit dem Träumen … 5. September 20184 Comments

Griaß enk, do bin i wieder!

In den vergangenen Wochen war einiges los bei mir und genau darum hab ich mir gedacht, ich könnte wiedermal einen Post schreiben. Heute dreht sich alles rund um das Thema Träumen. Denn ich habe das große Glück, dass einer meiner größten Träume auch tatsächlich wahr wurde. Aber dazu kann und darf ich euch leider zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht mehr verraten 🙊

Ähnlich wie das Thema mit der Intuition (hier gelangst du zu diesem Beitrag) verhält es sich auch mit dem Träumen. Irgendwann hören wir damit auf, da Träume meist aussichtslos und surreal erscheinen. Warum? Weil man als TräumerIn schnell mal abgestempelt wird. Abgestempelt als eine Person, die etwas hinterherläuft, das sowieso nicht normal ist oder aber für andere eben nicht nachvollziehbar – denn es entspricht nicht deren Träumen. Und da könnt ich schon wieder komplett auszucken und mich von oben bis unten anspeiben, denn mit welcher Berechtigung nehmen sich Menschen das Recht heraus, Träume anderer zu verurteilen oder sogar abzustempeln?! Wie kommt man bloß dazu? Mir würde im Leben nicht einfallen, eben das zu tun, im Gegenteil: ich bewundere TräumerInnen, denn sie wissen, warum sie hier sind und wofür sie brennen und kämpfen!

Zerplatzte Träume

Ein Grund, weshalb wir aufhören mit dem Träumen, ist bestimmt der oftmals traurigen Realität geschuldet, dass Träume eben auch mal zerplatzen. Und wenn das ein paar Mal hintereinander passiert, dann resigniert man eben und wird vorsichtiger. Doch was dann passiert, ist leider höchst ungesund: denn viele von uns hören letztendlich gänzlich damit auf. Da ich aber ein Mensch bin, der die Dinge und deren Verlauf hinterfragt, bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass viele Träume möglicherweise gar keine richtig wichtigen Träume sind. Sondern möglicherweise Träume anderer, die man plötzlich auch leben will, deren Erreichung aber schlicht und ergreifend unmöglich oder aber wenig zufriedenstellend ist: eben dann, wenn das Herz nicht zu 100% dabei ist. Was meint ihr? Ich habe hier vielleicht einen etwas eigenartigen Vergleich, doch ich denke, damit kann ich am besten erklären, was ich meine. Nehmen wir also folgendes Szenario her: man entwickelt einen neuen Traum. Beispielsweise will man unbedingt einen Hund haben, weil is ja süß, des Viecherl, und passt halt auch gerade irgendwie in’s Leben. Und die eine Person, die man unendlich cool findet, hat jetzt auch ganz frisch einen kleinen Hundewelpen. Und wenn SIE den hat, muss auch einer her. Ungeachtet der Konsequenz, was die Haltung eines Hundes tatsächlich bedeutet. Dieser neue “Traum” ist zu Beginn so aufregend und erfüllt einen mit Energie. Man findet alles an dem Welpen süss, macht Tausende und Abertausende Fotos, schickt sie quer durch alle Social Media Kanäle und das komplette Telefonbuch, weil – meiiiiii – ist der Kleine süß. Und, habedere, Likes bekommt man auch so viele auf diese Hundababy-Fotos! A Traum!
Man kauft unzählige Spielzeuge und – ganz wichtig in der heutigen Zeit – Leinen in allen Qualitäten und Farben. Der kleine Zwerg bekommt nur das Beste vom Besten. Irgendwann jedoch wird für jene Menschen, die sich dieses kleine Fellknäuel aus leider völlig falschen Gründen heraus geholt haben, dieser “Traum” mehr und mehr zum Albtraum. Hundi wird größer, hat nicht mehr dieses Babyface. Möglicherweise hat er auch aus jugendlicher Spielerei heraus den ein oder anderen Markenschuh gefressen. Das Gassi-Gehen wird zu einem mühsamen Muss, alles ist einfach nur noch anstrengend und Göööd kosten tut er auch noch. Die grundsätzliche Einstellung zu diesem “Traum” verwandelt sich in eine Negativität, der Traum vom ewig babybleibenden Hundewelpen zerplatzt, die Arbeit mit Hundsi wächst einem über den Kopf und eigentlich is ois sowieso a Schas. Ich spreche hier übrigens nicht über meine Erfahrung – denn ich möchte keine einzige Sekunde mit meinem Nilsi missen. Doch wenn man sich mit anderen Menschen unterhält, so muss ich aus meiner Erfahrung leider sagen, dass der Großteil dieser GesprächspartnerInnen leider GENAU SO denkt. Fazit: das war ein Scheiß-Traum, der am Ende zur Belastung wurde. Zack-bum, negative Assoziation zum Thema Träume(n). Den nächsten und übernächsten Traum hinterfragt man dann genauer, zerstückelt ihn in seine Einzelteile. So lange, bis nichts mehr davon übrigbleibt und man sich einem neuen, vermeintlichen Traum, widmet. Der höchstwahrscheinlich eh auch wieder nicht realisiert wird, da dieser durch Fremdbeeinflussung entstanden ist…

An Herzens-Träumen festhalten

Wie ich oben schon beschrieben habe, denke ich, dass Träume, die nicht einem tiefen, starken, intensiven  Herzensgefühl entsprechen, gar keine richtigen Träume sind. Doch wenn das Herz so richtig dabei ist, schneller schlägt, wenn man an den eigenen (und meist ist das nur ein einziger) Traum denkt, dann – meine Lieben – sollte man unbedingt an diesem festhalten! Woher ich das weiß? Ich lebe meinen Traum. Und das schon ganz, ganz lange Zeit. Und zwar in Form meiner Liebe zur Mode. Schon als ich noch in der Unterstufe im Gymnasium war, genoss ich es, mir Gedanken zu meinen Outfits zu machen. Ich liebte es, zu experimentieren, hatte tatsächlich Eingebungen, wie mein nächstes Outfit das des letzten Tages toppen könnte und was der neueste Shizzle war. Natürlich war es schön, wenn ich die Anerkennung anderer spürte – wenn sie mir sagten, dass meine Outfits etwas besonderes seien und ich eben anders bin als der Rest. Doch in erster Linie entstand diese tiefe Liebe für die Mode, ihre zahlreichen Facetten, dieses Gefühl von Freiheit, das sie mir gibt, aus intrinsischer Motivation heraus. Aus diesem unheimlich schönen Gefühl heraus, dass ich immer mehr ein Gespür dafür entwickelte, was mir gut passt, worin ich mich so richtig wohl fühle, welches mich lehrte, mich selbst schön zu finden. Dieses Gefühl wurde von Tag zu Tag und mittlerweile von Jahr zu Jahr immer stärker. So stark, dass ich merke, wie sehr ich in meiner Erfüllung aufgehe. Ich sehe die Mode als mein Schicksal an – egal, was kommt, sie wird mich IMMER begleiten, ich kann und will ohne sie nicht leben und durch sie bin ich vollkommen.
Die Mode hat mir sogar in gewisser Weise mein Leben gerettet, denn durch sie wurde ich stark und noch viel stärker, als ich dachte. Ich entwickelte meine ganz eigenen Sicht – und Denkweisen. Denn ich wurde nicht nur ein Mal aufgrund meines Kleidungsstils belächelt oder verarscht. Jede Beleidigung, jedes Mal, wenn ich ausgelacht wurde, bestärkte mich darin, mich nicht anderer zuliebe zu verbiegen. In meinen schweren Phasen der Depression blieb immer eines: meine Freude an und meine Liebe für die Mode. Sie war mein Ausweg aus dieser dunklen Hölle, denn durch sie verlor ich niemals das Gefühl von Freude und Leidenschaft. Ich kam somit Gott sei Dank nie an diesem Gefühl kompletter Leere an – ich meine diese Form der Leere, die das Leben nicht mehr lebenswert macht. Die Mode hat mich gerettet und ich weiß, dass es meine Bestimmung ist, in meinem Leben etwas in Verbindung mit Mode zu machen. Was genau das ist, weiß ich noch nicht, doch dieser Traum lebt. Und er wird für immer weiterleben!

Ihr habt bestimmt schon mitbekommen, dass ich für meinen Traum kämpfe. Für mich gibt es in meinem Leben keine klarere und eindeutigere Bestimmung als die, dass ich etwas mit Mode mache. Ich habe und werde niemals den Weg gehen, mir eine Community zu erkaufen. Denn worauf könnte ich stolz sein, wenn ich ein paar Scheine in die Hand nehme und dann so täte, als wäre – tadaaaaaa – plötzlich eine riesen Community gewachsen? Und wie könnte ich euch auch nur annähernd erreichen, wenn ich nicht zu 100% das zeige, wofür ich brenne? Ich möchte Menschen in meiner Community wissen, die das, was ich tue, sehen wollen. Die ein Teil das Ganzen sein möchten. Die ich erreichen kann. Und nicht irgendwelche Halbwahnsinnigen fame-geilen Personen, die meinen, dass deren wahre Identität darauf basiert, dass man jemand auf Instagram oder sonst wo ist!

Also, Leitln: wenn ihr einen Traum habt, der manchmal auch noch so schwierig zu erreichen scheint, träumt bitte trotzdem weiter! Lasst euch eure Träume nicht madig machen – von Menschen, die damit aufgehört haben, zu träumen! Oder aber nicht verstehen, was träumen tatsächlich bedeutet. Vertraut auf eure Intuition und das Gefühl, welches ihr mit eurem Traum verbindet!

Danke, dass ihr mir dabei helft, meinen Traum zu verwirklichen! Ich bin euch unendlich dankbar für eure Unterstützung und den unfassbaren Zuspruch, der wirklich jeden Tag von euch kommt ❤️ ES SATS A WOHNSINN!!!!!!

Eure

☆ bun_themup ☆

 

 

4 comments

  1. JA ALTE!! so viel text?? ich habe alles gelesen…seit meinem 6./7. lebensjahr brenne ich für mode…ich habe puppen bekommen aber nie damit gespielt sonder mit zeichenblock und stiften kleider entworfen..stundenlang….mode bedeutet für mich kreativität, geschichte…hat für mich sehr viele facetten….es gibt bzw. hat bei mir zeiten gegeben, wo mir mode wurscht war…da ist es mir sehr be…..scheiden gegangen und mir war tatsächlich alles wurscht!!
    mein traum ist immer noch der selbe: bauernhof mit viecha…esel, hendl, hunde, katzen viell. auch lama’s?? aber nicht aus laune…jedes tier hat sich liebe und verantwortung von mir verdient!!!! ich könnt kotzen, wenn ich seh, wie leider sehr viele menschen mit “ihren“ tieren umgehn…
    du bist sehr richtig, so, wie du bist und es müsste viiiel mehr von deiner art geben!!!
    bussi bunthemup von kathi

    1. Meine liebe & tolle Kathi ❤️❤️❤️ DANKE, dass du mich so wertvoll unterstützt und mich teilhaben lässt an deinen Sichtweisen und Gedankengängen! Davon kann ich so vieles lernen und ich finde es toll, dass du so frei von der Leber raushaust! Das taugt mir!
      Die Idee mit dem Bauernhof finde ich so toll! Das wäre mein Plan B – ein Hof mit lauter geretteten Tieren, die in ihrem neuen Zuhause endlich Liebe erfahren sollen und dürfen! Ich sehe das genau wie du – leiderliegt es daran, dass der Mensch im Allgemeinen verlernt hat, respektvoll mit dem Leben umzugehen! Aber es beruhigt mich sehr, in meinem Umfeld so viele Menschen zu wissen, die zu diesem Thema eine sehr ähnliche Einstellung vertreten wie ich!

      Ich drück dich fest! Schön, dass es dich gibt!

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